RA100 Concrete
Resonanzfrequenz-Analyse

Der RA100 Concrete Prüfstand ist ein innovatives Messgerät zur schnellen und zerstörungsfreien Bestimmung des dynamischen Elastizitätsmoduls (E-Modul), der Druckfestigkeit und optional der Materialdämpfung an Zement-, Mörtel- und Betonproben.
Basierend auf der bewährten Impact-Resonanzmethode ermöglicht es eine genaue Analyse mechanischer Eigenschaften – ideal für Labor, Produktion und Baustelle.
Messprinzip
Das Gerät nutzt die Resonanzmethode, bei der eine Stahlkugel auf die Probe fällt und mechanische Eigenschwingungen im Hörschallbereich anregt. Ein integriertes Mikrofon erfasst das Schallsignal kontaktlos, das anschließend digital ausgewertet wird.
Aus der Resonanzfrequenz, der Probengeometrie und der Dichte wird der dynamische E-Modul berechnet – unabhängig von der Querkontraktionszahl bei Stabformen.
Über Kalibrierkurven lässt sich zudem die Druckfestigkeit indirekt ableiten, mit Anpassungen für Betonsorten, Alter und Umwelteinflüsse.
Im Vergleich zu etablierten Methoden wie Ultraschallmessungen oder statischen Prüfungen (z. B. nach DIN EN 12390-13 oder ASTM C469) bietet die Resonanzanalyse klare Vorteile:
- Höhere Genauigkeit: Frequenzen sind einfacher und präziser zu messen als Laufzeiten oder Dehnungen.
- Einfache Handhabung: Keine Direktkopplung notwendig, robust auch in lauter Industrieumgebung dank modernster Signalverarbeitung.
- Volumenmittlung: Die Methode mittelt über das gesamte Probenvolumen, ohne Störungen durch Inhomogenitäten wie Gesteinskörner oder Risse.
- Schnelligkeit: Eine Messung dauert nur Sekunden, ohne Justieraufwand.

Anwendungen
Von der Festigkeitsentwicklung bis zur Schadensanalyse:
- Festigkeitsentwicklung: Zerstörungsfreie Messungen ermöglichen die Beobachtung des E-Moduls und der Druckfestigkeit über die Zeit – z. B. für Ausschalungsentscheidungen oder Spannbetonfreigaben.
- Qualitätssicherung: Bessere Kontrolle in der Betonherstellung, Reduzierung von Streuungen und Optimierung von Rezepturen.
- Schädigungseinflüsse: Bewertung von Frost-Tau-Wechseln, Brandschäden, Alkali-Aggregat-Reaktionen (AAR/AKR) oder Ermüdung durch relativen dynamischen E-Modul (RDM).
Der RA100 kann optional mit einer Dämpfungsmessung erweitert werden, um die innere Materialdämpfung zu ermitteln.
Die Auswertung ist benutzerfreundlich: Signalzeiten werden manuell angepasst, um Störungen zu vermeiden, und Ergebnisse in Tabellen und Diagrammen dargestellt.

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